Thorn
Die Thorn-Sammlung umfasst 73 mittelalterliche Urkunden aus der ehemaligen Hochadeligen Abtei von Thorn. Sie stammen aus der Zeit zwischen 950 und 1300.

Geschichten
Die Geschichten von
Thorn

Besitz und Rechte von Thorn Abbey in den ersten Jahren seines Bestehens
Ansfried gründete – in Zusammenarbeit mit seiner Frau Hereswind (Hilsondis) – irgendwann im letzten Viertel des 10. Jahrhunderts eine Abtei in Thorn.

Ansfried und die Gründung der Abtei im 10. Jahrhundert
Graf Ansfried (geb. um 940) stammte aus einer hochadeligen Familie. Er stammte aus einer Gegend, die damals „Teisterbant“ hieß und zwischen Maas und Waal lag.

Ärger mit den Herren von Horne
Die Vogtei über eine Abtei bedeutete, dass weltliche Herrscher den Schutz einer solchen religiösen Einrichtung übernahmen.

Bewohner der Abtei: Kanonissinnen, Kanoniker, Ministerialen und Beginen
Die Geschichtsschreibung über die Bewohner von Thorn Abbey beschränkt sich größtenteils auf die obere Gesellschaftsschicht, nämlich die Stifterinnen (Kanonissinnen) und Kanoniker (Priester).

Außergerichtliche Streitbeilegung – ihrer Zeit voraus.
Interessenkonflikte im 13. Jahrhundert äußerten sich meist in Form von Streitigkeiten um landwirtschaftliche Flächen.

Die Vormundschaft über Thorn Abbey
Die Geschichte der Gründung der Abtei Thorn durch Graf Ansfried (siehe Thema 1) verdeutlicht die Beteiligung des römischen Königs Otto I., der Ansfried um 950 territoriale Rechte gewährte.

Patronsrechte und ein widerspenstiger Priester
Das Patronatsrecht bezog sich auf das Recht der Abtei – in diesem Fall der Abtei von Thorn –, als Patronin des Bischofs von Lüttich einen Kandidaten für die Ernennung eines neuen Pfarrers vorzuschlagen.

Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Abtei Thorn im 13. Jahrhundert
Bereits im 10. Jahrhundert erlangte die Abtei von Thorn in der Region Rechte, aus denen Einkünfte erzielt werden konnten.
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